
Die Herkunft der Bengalkatze
In den 60igern hat man mit dem Centerwall Projekt versucht, die genetische Immunität der ALC auf die Katzenleukose auf unsere Hauskatzen zu applizieren. Durch die Verpaarung von Hauskatzen mit der Asian Leopard Cat (ALC) entstanden sogenannte Hybriden - Kreuzungsergebniss zwischen zwei Spezies - das hat funktioniert, da man schon in freier Wildbahn beobachtet hat, dass sich Hauskatze mit ALC verpaart hat.
Einige Zeit später aber wurde die Impfug auf den Markt gebracht und das Centerwall Projekt kam zum erliegen. Jean Sudge später Mill, hat diese Kreuzungen weitergezogen und nach langer Mühe und Arbeit wurde die Leopardette (so hiess die Bengal früher) vorgestellt.
Von der Asian Leopard Cat zur Bengal Cat
1963
Die amerikanische Genetikerin Jean Mill verpaarte 1963 eine weibliche Asian Leopard Cat mit einem schwarzen Hauskater, um die getupfte Fellzeichnung und den geschmeidigen Körperbau der Wildkatze mit den Charaktereigenschaften der Hauskatze zu verbinden.
1972
Die Zucht führte Sugden erst 1972 weiter, als sie von Dr. Willard Centerwall, einem Genetiker an der Universität von Kalifornien, acht weibliche Hybriden übernahm.
1983
Die Rasse Bengal Cat wurde durch Mill in den Internationalen Katzenverband eingetragen. Der Name der "ersten Katze" dieser Rasse war "Millwood Finally Found".
Heute
Die heutige Bengalkatze wird ausschließlich reinerbig gezüchtet, das heißt es werden nur Bengal x Bengal verpaart werden.


Die ALC
Die Asian Leopard Cat (Prionailurus bengalensis) oder Leopardkatze ist eine wilde Katze Süd- und Ostasiens. Sie ist etwa so groß wie eine Hauskatze und tritt in ihrem riesigen Verbreitungsgebiet in zahlreichen Farbvarianten und Unterarten auf.
Die ALC ist hauptsächlich nachtaktiv, sie erhährt sich von Reptilien, Vögeln, Fischen und Kleinsäugern.
Vor allem in China wird die Bengalkatze wegen ihres Fells gejagt. Während in Europa Bengalkatzenfelle nicht mehr importiert werden, werden sie noch in großer Zahl nach Japan geliefert. Die Bengalkatze ist regional sehr selten geworden. 
Die Bengal - Rassestandard
Farben
Brown Tabby, Seal Sepia Tabby, Seal Mink Tabby, Seal Lynx Point, Black Silver Tabby, Seal Silver Sepia Tabby, Seal Silver Mink Tabby, SealSilver Lynx Point. Spotted or Marbled
Die Augenfarbe
Bei Katzen mit Points (gepunktet, getupft)
sind die Augen blau, blau-grün, aquamarin, grün und gold.
Bei Katzen ohne Points: grün, braun und gold.
Kopf (TICA Standard):
in Proportion zum Körper klein, aber nicht zu klein
breit und keilförmig mit runden Konturen.
Ohren (TICA Standard):
klein bis mittel sein, relativ weit auseinander und mit runden Enden
Betrachtet man die Katze in Profilansicht also seitlich, sollten die
Ohren nach vorne stehen.
Augen (TICA Standard):
oval bis rund sein, groß Sie sollten
Kinn (TICA Standard):
Die Bengal sollte ein starkes Kinn haben, welches eine Linie in
Profilansicht mit der Nase sein soll.
Wangen (TICA Standard):
große Schnurrhaarkissen
Wangenknochen sollten hoch und ausgeprägt
Nase (TICA Standard):
Eine breite und große Nase
Profil der Bengal (TICA Standard):
vom Vorderkopf bis zur Nasenspitze sollte die Ansicht nahezu gerade
Schwanz (TICA Standard):
mittlere Größe, dick, spitz zulaufenden, mit rundem Ende
Muskulatur (TICA Standard):
sehr muskulös, vor allem die männlichen Tiere
Fell (TICA Standard):
Fell: seidenweich und glatt sein
Zeichnung: Spotted oder Marbled